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Abschnitt III, vom 09.04.2009

Abschnitt III:

 

 Anfahrt Richtung Slowenien durch eine wunderschöne Landschaft, über mautfreie Straßen.

Abfahrt von Alberndorf um 11:00 Uhr über die Donau nach Enns, dann immer der Enns entlang auf der Eisenstraße über Steyr, Großraming bis nach Altenmark Sankt Gallen dort haben wir uns im Ritterkeller erstmal vernünftig gestärkt. Weiter ging es nach Admont  über eine wunderschöne Passstraße durch das Paradies nach Trieben, stärkste Steigung 24%, der Fiat hat es ohne mucken geschafft. Weiter auf der 114 Richtung Judenburg, kurz vorher a. d. 114a, ab Schefling Richtung Sankt Veith a. d. Glan, weiter nach Feldkirchen i. Kärnten, da es erst ca. 17:00 Uhr war, entschieden wir nicht wie geplant am Ossiacher See zu campen und weiter durch Villach zum Wurzenpass zu fahren. Der Wurzenpass ist 1073m hoch  und befindet sich in den Julieschen Alpen, er bildet die Grenze zwischen Österreich (Bundesland Kärnten) und Slowenien. Er ist unweit Villach. Über ihn geht eine asphaltierte Straße die mit dem Womo. und PKW ohne Anhänger gut befahrbar ist. Sie ist nicht übermäßig frequentiert. Seit dem Bau des Karawankentunnel hat er seine Bedeutung verloren ... heute nur noch Österreichische Landesstrasse mit dem Grenzübergang nach Slowenien auf der Passhöhe, und natürlich die herrlich intakte Landschaft. Ich hatte bei der Vorplanung die wahrscheinlich schönste und mautfreie Anreise durch das Socatal zur Adria gewählt, denn wenn schon die Anreise ein Sahnestück ist, was soll da im Urlaub noch schief gehen. Die Autobahn-Strecke Villach - Rovinj beträgt über Ljubljana 285 km und ungefähr 4 Std. Die Autobahn-Strecke Villach - Rovinj beträgt über Italien 310 km und ungefähr 4 Std. Meine geplante Strecke führt durch das Soca-Tal, Sezana, Kozina, Buzet, Pazin nach Rovinj und beträgt auch nur 305 km. Als Fahrzeit sind min. 5 Std. einzuplanen, ab 7 Std. wird es eine gemütliche Fahrt bei der man ab und an mal anhalten kann um sich um zuschauen. Nimmt man sich 2 Tage für die Strecke, wird sie unvergesslich bleiben. Der 1611 m hohe Virsic-Sattel ist Sloweniens höchste Passstraße. Interessant ist, dass jede Kehre mit einem Schild gekennzeichnet ist. ....24 Kehren auf der Nordrampe und 27 Kehren auf der Südrampe sollen eine echte Herausforderung für Radler sein. Am Wurzenpass angekommen wurde das Klima immer rauer, und nach der Grenze zu Slowenien die wir nach 1409 Km um 18:55 Uhr passierten ging es nach Kranjska Gora ist ein slowenischer Wintersportort, auch für internationale Skirennen. Ansonsten eine Ort mit alten Häusern, aber auch neuen Hotels, aber dort war tote Hose, und da es immer  noch hell war wollten wir den Wurzen Pass in Slowenien Virsic Pass bis Trenta das wären noch 24 Km gewesen. Die Weiterfahrt wurde in Kurve 2 Höhe 920 m kurz vor der russischen Kapelle, durch eine Straßensperre beendet, und der Schnee lag am Straßenrand bis zu 2,00 Meter hoch. Wir mussten  die enge Passstraße bis zur Wendmöglichkeit rückwärts fahren, und als wir wieder bei der Flussüberquerung angelangt waren, sahen wir auf einem größeren Anwesen zwei Männer, sie waren von der slowenischen Straßenwacht, und auf die Frage, wann die Straßensperrung aufgehoben wird, kam die Antwort wegen Abgang eine riesigen Lawine,  wird die Strecke frühestens im Mai wieder befahrbar. Nun mussten wir umdisponieren und fuhren erst nach Dovje, dort habe ich uns was zum Essen zubereitet, danach haben wir uns entschieden Richtung Tarvisio, Italien zufahren und den nächsten Tag dann über den Predil Pass ins Soca Tal zu fahren. Die Grenze zu Italien überfuhren wir nach 1453 Km um 21:10 Uhr, und in Tarvisio sind wir nach 1464 Km um 21:35 gelandet. Kurz nachdem Ortsschild direkt neben der Gaulitz war unserer Meinung nach ein geeigneter Platz für das Nachtlager.