Abschnitt IV:
Wegen der Lautstärke an der Gaulitz war der Platz fürs Nachtlager keine gute Wahl, es war eine unruhige Nacht. Um 7:00 Uhr sind wir in Richtung Slowenien über den Predil Pass aufgebrochen.
Sehenswürdigkeiten: wie die Russenkapelle (Gedenkstätte der russ. Kriegsgefangenen die bei den Arbeiten der Passstrasse umgekommen sind) nach dem 1/3 der Nordrampe, der Trenta - Alpengarten, und einen Besuch der Soca - Quelle konnte nun auch nicht mehr eingeplant werden, wir wollten dort unsere leeren Flasche füllen. Auch das Trenta - Tal und die Straße die direkt an der noch schmalen aber schon wilden Soca mit ihren vielen Hängebrücken konnten wir nicht bewundern, ebenso die Ortschaft Trenta. Der Predil - Pass ist eine wenig frequentierte Verbindung von Italien nach Slowenien, führt aber ebenso wie der Wurzen - Pass in den Triglav National Park liegt in den Julischen Alpen, Grenzübergang auf der Passhöhe wurde um 7:30 Uhr 1476 Km überfahren. Die normal ausgebaute Strecke beginnt auf der italienischen Seite ca. 1 km hinter dem Ort Cave del Predil am Lago del Predil (Raibler See, Abzw n. Süden zur Sella Nevea), und erreicht nach ca. 1,7 km durch bewaldetes Gebiet die Scheitelhöhe, wo sich auch der Grenzübergang nach Slowenien befindet. Etwa 1,5 km nach der Passhöhe zweigt links die Mangartstraße zur Lahnscharte ab, man konnte an der gesamten Strecke, immer noch die Spuren der vielen Lawienenabgänge sehen. Diese Straße trifft auf die obige kurz vor Bovec, am Abzweig zum Vršic-Sattel. Hier befindet sich auch ein großer Kriegs-Friedhof. Unterwegs trifft man auf einige Überreste alter Festungsbauten, deren besterhaltene die 1882 fertig gestellte Flitscher Klause ist. Sie befindet sich ca. 12 km nach dem Pass bzw. 6 km südlich des Ortes Log pod Mangartom, liegt unmittelbar an der Straße und beherbergt heute ein Museum. Nun kommen wir nach Bovec. Bovec ein Ort für Sportler Kanu, Rafting, MTB, Skifahren, Bergsteigen, Wandern, Segelfliegen gute Restaurants, und gute Hotels. Ab Bovec verläuft die Straße (die nun breiter geworden ist) immer in der Nähe der kristallklaren und türkisblauen Soca. Es gibt wunderschöne Blicke auf den Fluss und die Bergwelt. Schöne Ortschaften sind Kobarid kurz vor Kobarid gab es eine Baustelle an der wir ca. 45 Min. warten mussten, die Zufahrt zum Camp. Pl. direkt zum Beginn der Baustelle war so abschüssig, das wir den gar nicht erst angefahren sind. Nun mussten wir sehen wo wir den nächste Camp Pl. finden. Ausgang Kobarid fuhren wir an die Tankstelle und fragten eine Einheimischen, doch der wollte uns wieder zurück durch die Baustelle zum Camp.Pl den wir wegen schlechter Zufahrt nicht angefahren sind. Ein Blick in die Karte zeigte uns zwischen Kobarid und Tolmin in der Nähe des Ortes Volarje der auf der anderen Seite der Soca lag die nächste Camp Möglichkeit. In ca. 12 Km ging es über ein schmale aber fürs Womo befahrbare Brücke erst nach Maraske dann ging’s durch sehr schmale Gassen durch Selice bevor wir zum Camp Vili um 10:00 Uhr nach 1531 Km kamen. Ein in der schönen Natur direkt neben der Soca weit ab von der Zivilisation eingegliederter sehr gut gepflegter Platz. Wir gingen zum Betreiber (Viljem Perdih) um uns an zu melden, er meinte, sucht euch einen passenden Platz und dann kommt ihr mit den Dokumenten. Platz war schnell gefunden, und wir legten erst die Stromversorgung und bockten das Womo auf. Nun ging’s zur Anmeldung, Viljem Perdih ein sehr umgänglicher und unkomplizierter sehr sympathischer Typ der den Platz mit sehr viel Fleiß und Sauberkeit alleine pflegt, er fragte, was wir vorhaben, wir erzählten über unsere Generationen Tour, und das wir nur entspannen und die Seele baumeln lassen wollen, er fand es super. Es wurden dort viele Aktivitätsmöglichkeiten, wie Paraglider, Rafting, Kajak, Radfahren, Angeln, usw. angeboten, ich habe Max ein kleines Floß gebaut es wurde auf den Namen "Maximus" von uns zünftig mit einer Flasche Rotwein getauft, und wir habe es immer an einer langen Schnur im Nebenarm der Soca zu Wasser gelassen, Max hatte es viel Spaß bereitet. Das Camp Vili - Bar von Viljem Perdih kann ich wärmstens weiter empfehlen. Wir wären gerne länger dort geblieben, aber das Ziel, das wir uns vorgenommen hatten rief uns am 11.04.09 um 11:00 Uhr zur Weiterfahrt auf. Unser Dank für die schönen Stunden geht an den überaus netten Betreiber Viljem Perdih.
Hier noch einige Infos über „das Land des lebendigen Wassers „unter
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XV1600 Wildstar im Camp VILI