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Abschnitt V, vom 11.04.-12.04.2009

Abschnitt V:

 

Start vom Camp Vili am 11.04.09 um 11:00 Uhr

Meine von hier aus geplante Strecke sollte weiter durch das Soca-Tal, Sezana, Kozina, Buzet, Pazin über mautfreie Straßen nach Rovinj führen.

Also erstmal von Camp Vili zurück auf die Hauptstraße 102 von Kobarid nach Tolmin, um nach Tolmin zu kommen muss man ca. 1 km an einem Kreisverkehr von der Strasse abweichen. Nun verlässt man für ein paar Kilometer das Soca Tal in Richtung Kanal so nach ca. 6 km sieht man sie wieder. In den Ortschaften und entlang der Strasse finden sich immer wieder kleinere und größere in den sich auch gerne Motorradgruppen zum Klönschnack versammeln. Nun kommen wir nach Kanal, Kanal selber ist ein kleiner (verschlafener?) Ort, bekannt ist der Ort durch seine Brücke, und sonst sehr schöne Fotomotive, kurz vor der Weiterfahrt habe ich noch schnell ein Foto von einer gut restaurierten 2CV Ente mit Rucksack geschossen. Nun überqueren wir über die Brücke die Soca und fahren an ihrer linken Seite weiter. Ab Kanal wird die Soca breiter, und wird gestaut für Kraftwerke, Wasserkraftwerksstufen (Plave u. Doblar), verliert aber ihre türkise Farbe nicht. So langsam nähern wir uns Nova Gorica und das Soca Tal öffnet sich, auf der gegenüberliegenden Socaseite sah man begleitend eine Eisenbahnlinie die durch romantisch Tunnel und großzügig aufgebaute Viadukte verlief. Nova Gorica ist ein Ort zwischen Wohnblocks und  sehr viel Blumenschmuck, wir sind nur vorbei gefahren.

Von Nova Gorica aus,  ist es möglich in ca. 45 min über die Autobahn nach Koper zu gelangen, ist aber mautpflichtig. Meine gewählte Route führt natürlich von durch das Branik Tal nach Sezana. Nach der Enge im Soca Tal bekamen die Augen auch mehr zu sehen. Das Branik Tal ist bekannt für die guten Obst und Weinfelder mit dem großen Angebot der erzeugten Produkte. So langsam ging es wieder aufwärts über eine schmale Straße (204) Richtung Sezana, über Branik ein schöner verschlafener Ort rundum einige Weingüter nach Stanjel, nun kamen wir bei Skopo an die ob mit 3,1m beschriebene Unterführung weiter ging’s nach Sezana von dort über Divaca nach Koziana, eine wunderschöne Motorradstrecke, wir machten aber kurz vor Divaca auf einen Parkplatz bei Gorenje pri Divaci Halt um unsere Mittagspause um 13:30 Uhr nach 1626 Km zu halten. Neben dem Parkplatz auf der Wiese hinter der auch die Eisenbahnlinien verlief, eine Vielzahl der seltenen kurzstieligen Schlüsselblume. In der Mittagspause haben wir einen Blick in die Karte geworfen, und entschieden, dass wir Ab Kozina unsere geplante Route verändern, und nicht über Crni Kal, Buzet, Pazin, Richtung Rovinj fahren, sondern über die (7) über die Grenze nach Kroatien fahren. Um 14.30 Uhr ging es weiter nach Divaca, interessant ist Divaca auch für Eisenbahnfans, da Knotenpunkt mehrere Eisenbahnlinien. Interessante Kehren macht die Strecke herauf von Koper. Richtung Kozina fahren wir dann an der neu gebauten Autobahn mit ihren großartigen Brückenbauwerken entlang. Ab Kozina ging nun Richtung HR, über die (7) nach Obrov, es ging wieder bergauf, aber durch eine schwach besiedelte Gegend mit viele Fichten und Kiefernwälder,  um 15:00 Uhr nach 1669 Km überfuhren wir die Grenze nach Kroatien (HR). Nun ging’s weiter über Rupa, zum Eingang in den Ucka National Park, nach Matulji wo wir den ersten Blickkontakt mit dem Mittelmeer hatten, und Opatija um15:30 Uhr nach 1697 Km. In Opatija haben wir uns von der Meerseite angesehen, ein schöner Anblick war auch auf der gegenüberliegenden Seite, Rijeka. Um 16:15 Uhr ging es weiter am Ucka National Park auf einer Küstenstraße mit bester Aussicht weiter. Auf der Küstenstraße fand ein Radrennen statt, das und eine lange Baustelle behinderte das Vorankommen sehr. Unser Tagesziel Rovinj konnten wir vergessen, und ein Blick in die Karte zeigte uns unterhalb von Labin den Ort Rabac, der nach Karte genau am Meer liegen müsste. Also durch den schönen Orte Moscenicka Draga, den auf  einer großen Küstenfelsen gebauten Ort Brsec, weiter um den Plomin Fjord nach Labin.

Nun ging’s über eine traumhafte Serpentinenstraße  hinunter in den Ort Rabac in der Maslinica Bucht mit dem Camp.Pl. Olivia (ein herrlicher Olivenhain war der Namensgeber), Rabac wird auch die Perle der Kvarner - Bucht genannt. Die Anmeldung zum Camp.Pl. Olivia, war nicht viel versprechend, wieder kam die Aussage sucht euch eine geeigneten Platz aus und kommt wieder mit den Dokumenten zur Anmeldung. Bei Besichtigung des Platzes wollten wir unseren Augen nicht trauen, wie schön es hier ist, der Platz war ein mit Oliven und Mimosenbäume bepflanzt. Also Platz sehr sauber und modern aufgebaut (aber erst ab den 1. Mai voll in Betrieb), direkt neben den Strand gefunden, und Womo aufgebaut Mitcamper durchgezählt, es waren 15 bei einer Kapazität von ca. 2500 Personen hatte wir viel Freiraum.  Es waren wieder viele Aktivitäten angesagt. Da es uns hier sehr gut gefallen hat, blieben wir auch bis zum 13.04.09. Ich hatte mich über die geplante Rückfahrt über den Gr. Bernardino oder Brenner nach Göppingen, mit zwei junge Männer aus Baden Württemberg die einen Platz neben uns gecampt hatten unterhalten, die meinten, dass kann ich wegen zu viel Schnee und Lawinengefahr vergessen, ich sollte die Route Ljubljana, Karawanken Tunnel, Villach, Salzburg, München bis nach Göppingen wählen, das wäre zur Zeit der sicherste Heimweg über die Alpen gen Norden.

 

Das wurde eng als wir auf der engen Bergstraße von Nova Gorica Nach Sezana fuhren kam kurz vor Skopo siehe auch ob. Google Karte dieses Hinweisschild, unser Fahrzeug hat eine Gesamthöhe von 3,215 m wir konnten auf der schmalen Straße unmöglich wenden, und sind weiter gefahren an der Unterführung angelangt sind wir langsam durchgefahren, die Höhenangabe auf dem Hinweisschild konnte nicht stimmen wir hatten noch eine Handbreit Luft, alles war gut, und wir hatten freie Fahrt Richtung Sezana.

Rabac und Labin liegen an der Ostküste der bezaubernden Halbinsel Istrien, eingetaucht in das warme Meerwasser der oberen Adria. Das milde Mittelmeerklima, die Nähe Mittel- und Westeuropa, die freundlichen Gastgeber mit weichem istrianischen Gemüt, sind die ideale Wahl für all jene, die sich nach einer magischen Verbindung von unberührter Natur und reichem kulthistorischen Erbe sehnen.

Rabac:

Einst ein kleines Fischerdorf, dessen touristischer Aufstieg in den 60er und 70er Jahre begann. „Perle der Kvarnerbucht“ wird es oft genannt. Die aneinander gereihten, weißen Kiesstrände, üppige mediterane Vegetation und kristallklares Wasser machen diesem Namen alle Ehre. Das ist ein idealer Ort für Familien – Urlaub im und die passende Rekreation für das dritte Alter. Freizeitsportler finden hier auch im Frühling und im Herbst zahlreiche Möglichkeiten. Rabac ist eine Oase der Erholung für Köper Geist und Seele und fasziniert sowohl vom Land als auch vom Meer aus; aber auch aus der Vogelperspektive…Selten wo ist die Natur so freizügig gewesen. Nicht nur an Rabac selbst sondern auch an zahlreichen größeren Buchten, die rechts und links der Rabac – Bucht verstreut liegen, können sie Freunde finden. Dorthin führen Wanderwege und Pfade durch den bezaubernden  Duft der Vegetation, direkt am Meer entlang. Wann hat man das letzte Mal den „Klang der Stille“ erlebt? Falls man Wanderungen  oder Mountainbiken liebt, kann man die Schönheiten des Hinterlandes erkunden. Von der Maslinica - Bucht bis Labin führt ein Wanderweg dicht an Schluchten und Wasserfällen vorbei. Von Skitaca – einem Plateau direkt am Meer, in der Nähe von Koromancno – und von Hosi, wonach ein Pfad direkt aus Rabac führt – eröffnet sich ein einmaliger Ausblick auf die Kvarner – Bucht. In der Nähe liegt auch das Ucka- Gebirge mit dem höchsten Gipfel Istriens  (1401 m), einem beliebten Treffpunkt für Drachenflieger. Eine Umgebung, die einen in allen Jahreszeiten stärkt.

Labin:

An Berg oberhalb von Rabac thront das altertümliche Labin, dessen alter Name Albona bereits im Jahre 285 erwähnt wird. Der Geburtsort von Matthias Flacius Illyrius, dem „Mitstreiter“ von

Martin Luter, ist heute ein Kultur – und Verwaltungszentrum. Kaum wo gibt es eine solch` charmante Mischung aus Architektur und Kulturhistorischen Denkmälern, mit zahlreichen Ateliers und einem Hauch von Jugend, die sich hier, besonders abends, in zahlreichen Kaffeestuben trifft.