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Wo de Ostseewellen trekken an den Strand

Die Ostseewellengeschicht und die Entstehung des Liedes, lest ihr wenn ihr das Bild anklickt.

Wo de Ostseewellen trekken an den Strand

 

Text: Martha Müller-Grählert

Musik: Simon Krannig

 

Wo de Ostseewellen trecken an den Strand,

wo de gäle Ginster bleught in’ Dünensand,

wo de Möwen schriegen grell in’t Stormgebrus,

dor is mine Heimat, dor bün ick tau Hus.

 

Well- un Wogenruschen wiern min Weigenlied,

un de hogen Dünen seg’n min Kinnertied,

seg'n uck mine Sähnsucht un min heit Begehr,

in de Welt tau fleigen öwer Land un Meer.

 

Woll hett mi dat Läwen dit Verlangen stillt,

hett mi allens gäwen, wat min Hart erfüllt,

allens is verschwunden, wat mi quält un drew,

häw nu Fräden funden, doch de Sähnsucht blew.

 

Sähnsucht nah dat lütte, stille Inselland,

wo de Wellen trecken an den witten Strand

wo de Möwen schriegen gell in’t Stormgebrus;

denn dor is min Heimat, dor bün ickt tau Hus!

 

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