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Mein Weg zur Wildstar oder, alle meine Mopeds

 

Zum Motorradfahren bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Aber alles der Reihe nach: 1960: Jetzt bin ich 16 Führerschein Klasse 5 gemacht, und kaufe mir mein erstes Moped, eine Zündapp Super Combinette. Apehanger montiert, Perle hinten drauf und mit 50 Sachen durch die Szene. Nicht eine Fahrt möchte ich davon missen.1962: Führerschein Klasse 1 gemacht, eigenes Moped zu langsam da bekam ich vom Großvater dem ein Unterschenkel amputiert wurde, eine DKW RT 125 für lau. Das Teil ging für meine bisherige Vorstellung richtig los.1962: Noch im gleichen Jahr habe die BMW R60/2 als Unfallmaschine günstig erworben. Mit meinem damaligen Freund  haben wir sie schnell und kostengünstig wieder aufgebaut.Kluft, altdeutscher Stahlhelm, Fliegerlederjacke aus dem 2ten Weltkrieg. „Rockerzeit“. Ab und an mit Kumpels und Perle zum baden und zelten den Urlaub in Dänemark verbracht. Es war eine schöne Zeit die bei mir bis heute unvergessen geblieben ist. Von jetzt ab endgültig infiziert. Die BMW habe ich kurz vor den Eintritt in die Bundeswehr, im Juni 1964 verkauft. Habe aber festgestellt, dass es ohne überhaupt nicht geht, und kaufte mir von einem Kameraden eine gute gebrauchte Kreidler Florett, die ich bis zu meiner Versetzung von Fassberg nach Husum im April 1966 an einem Kameraden verschenkt habe.

Dann große Pause:

Familienplanung, Haus gebaut, beruflich zeitlich extrem gefordert, bis ich Ende 1997 eine Motorradzeitschrift auf unserer Rettungswache in die Hand bekam, in der die neue Yamaha XVS Drag Star Classic für 13.790 DM vorgestellt wurde. Am 23.03.1998 war es endlich soweit ich konnte meine nigelnagelneue Draggi bei meinem Händler in Oldenburg abholen.

Die Draggi war für den Zweimannbetrieb einwenig untermotorisiert, und ich wollte mir für die Saison 1999 etwas Größeres zulegen, mein Dorfsherrif bekam Wind davon und wollte mir die Draggi sofort abkaufen. Nun war ich gefordert und musste mich für die nächste Saison ein neues Bike zulegen. Harley-Davidson kam für mich wegen schlechter Erfahrungen bei vielen Kollegen nicht in Frage, aber ein Traummopped sollte es schon sein. Im September war ich mit der Draggi in Eutin zur Inspektion und ich sprach mit dem Yamaha Händler über mein Vorhaben, er legte mir ein Datenblatt vor, meint hier habe ich genau das Richtige für dich. Ich bin vor Begeisterung fast kollabiert, und habe mir die Dicke ohne sie gesehen zu haben sofort bestellt. Im Heft Nr.12 Dez. 1998 Motorrad Reisen & Sport wurden Die Neuheiten von Yamaha vorgestellt Titel des Berichtes „Der Hammer“ Abbildung der Wilden,

 

Lackierung (die schwarze) wie die klassische BMW Lackierung der 50er Jahre. Nun war ich erst recht von den Socken und sehnte den Liefertermin März 1999

 

herbei. Endlich rückte der März näher, ich verkaufte am 10.03.1999 meine Draggi. Am 17.03.99 bekam ich von meinem Händler den erwarteten Anruf, dass die Wilde gerade angeliefert wurde, und ich könne sie am Montag den 19.03.99, einen Tag nach der Vorstellung bei dem Motorrad Messen am 19. März 1999 anmelden. Es war eine der ersten Wildstar die auf den europäischen Markt ausgeliefert wurde, Mittlerweile bin ich mit der Wilden 90.000km gefahren. Die üblichen Probleme zu Anfang, wie Heckfender gerissen, Tacho zog Feuchtigkeit, Auspuffhalter erneuert, na das haben glaube ich alle erlebt. Alles wurde auf Garantie bei Yamaha ausgetauscht,  andere weitere Probleme schaut unter: http://www.slowrider-xv1600-wildstar.de/ XV1600.

 

Touren mit der Wilden schaut unter: http://www.slowrider-xv1600-wildstar.de/home/motorrad-touren/

Gruss,

 

Manni

 

Hier der Bericht aus der Zeitschrift v. Dezember 1998